Spielmanns- und Fanfarenzug Selb
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Mit frischem Schwung in die neue Spielsaison "Kürzer und zackiger, einfacher und attraktiver!" Mit neuem Schwung möchte der Selber Spielmanns- und Fanfarenzug in die nächsten Jahre gehen. So der Wunsch der Vereinsvorsitzenden Bettina Zebisch im Rahmen der Generalversammlung mit dem gleichzeitigen Appell an die Mitglieder "mehr zu tun" und die wöchentlichen Übungsstunden wieder häufiger zu besuchen. "Gerade mal rund 30 Stunden im Jahr, das ist nicht viel und sollte daher jeder dafür aufbringen können", weist sie zudem darauf hin und versucht, den weit über das Wiesenfest und die Stadtgrenzen hinaus bekannten Musikverein wieder erfolgreicher zu machen. "Wir haben mit Milan Jelinek zwar einen hervorragenden musikalischen Leiter", freute sich die Vorsitzende einerseits. "Letztendlich können aber es nur wir selbst umsetzen", gab sie weiter zu bedenken, wobei die "Umsetzungen auch durchaus Spaß machen können", was teilweise schon bei selbst einstudierten Einlagen bei den Trommlern zu bemerken gewesen sei. Damit blickt man vor allem auf die allgemeinen Nachwuchsprobleme, die auch vor dem Spielmannszug nicht halt machten. Während andere Vereine kurz vor dem Aus stünden, stehe man mit derzeit 47 Aktiven und neun Nachwuchsspielern aber noch ganz gut da, doch hatte man auch einige Abgänge zu verzeichnen. Arbeit, Krankheit taten ihr übriges, so dass mancher Einsatz nur mit dem "Minimum an Akteuren" absolviert werden konnte. Jugendliche habe man im vergangenen Jahr zwar nur einen hinzugewinnen können, dafür aber haben "3 Top-Leute mit großem Interesse" im Verein angefangen. "Gerne freuen wir uns auch auf Zuwachs von musikalisch Interessierten, die ihre Sturm-und-Drang-Phase hinter sich haben", grinste Zebisch, die jedoch auch wieder mehr jüngere Mitglieder überzeugen möchte. "Oft traut man sich als einzelne Person vielleicht nicht, auf uns zuzukommen", deutete die Vorsitzende und möchte daher in Kürze einen Anfängerkurs anbieten, wovon sie sich deutlich mehr Zuspruch verspricht. Dazu äußerten sich auch die Marschtrommlerinnen Daniela Meißner und Sabine Köstler, die meinten, dass "neue Wege einzuschlagen" durchaus sinnvoll sei, und sich zugleich anboten, frei von festen Zeiten auch gegebenenfalls private Übungsstunden durchzuführen. Zebisch dankte dem Ideenreichtum und hatte in der Sitzung noch weitere lobende Sätze parat. So sei sie mit der Anzahl von 15 Einsätzen im Jahr 2007 zufrieden gewesen und erwähnte dabei die eigene gelungene Großveranstaltung anlässlich des 50jährigen Vereinsbestehens. Nach den Worten folgte der Kassenbericht von Kassier Heinz Hayen. Die Kassenrevisoren Danny Stopp und Tina Pecher bestätigten ihm einwandfreie Buchführung. Durch die 37 anwesenden Mitglieder erfolgte schließlich einstimmige Entlastung der Vorstandschaft. Ebenso einstimmig wurden bei den anschließenden Neuwahlen die Ämter für die beiden nächsten Jahre bestimmt. Bettina Zebisch führt den Verein demnach auch weiterhin an der Spitze. Ihr zur Seite steht Norbert Völkl, der Silke Wieja ablöst. Hauptkassier bleibt Heinz Hayen, Unterkassier Uwe Meenen. Als Kassenrevisoren fungieren Tina Pecher und Silke Wieja, als Zeugwarte Stefan Enzmann und Klaus Birkner. Das Amt des Schriftführers hat Michael Sporer von Petra Wegmann übernommen. Als Tambourmajore wirken Anton Meißner und Uwe Meenen. Die Versammlung endete neben Diskussionen und Vorschlägen mit einem Ausblick auf die kommende Spielzeit. Nach dem Mitwirken bei den Faschingsumzügen in Marktredwitz und Arzberg sowie privaten Auftritten, startet die Saison zum Besenbrennen in Erkersreuth, sowie zum Maibaumaufstellen in Längenau mit anschließendem Marsch nach Buchwald. Weiterhin stehen neben den traditionellen Selber Festen auch die Festzüge zum 600jährigen Stadtjubiläum Arzberg, dem Schönwalder Wiesenfest, sowie dem "Wiesenfest Selb-Plößberg" auf dem Programm. Interesse am Spielmanns- und Fanfarenzug? Für Veranstaltungen und Auftritte, sowie für den Nachwuchs steht als erste Kontaktperson Vorsitzende Bettina Zebisch: Tel. 09287 965 271, gerne Rede und Antwort. Die gemeinsamen Übungsstunden finden jeweils außerhalb der Schulferien Dienstag um 19 Uhr in der Jahnturnhalle statt. Weitere Informationen zum Verein, sowie zu den Nachwuchsleitern der jeweiligen Instrumente sind auch im Internet unter www.spielmannszug-selb.de zu finden. Zudem informiert der Verein auch im Schaukasten in der Innenstadt (neben Hintereingang "Plus").
Zeitungsbericht zur Generalversammlung vom 16.02.2008 von Michael Sporer
Foto: hinten von links Uwe Meenen, Michael Sporer; vorne Anton Meißner, Bettina Zebisch, Norbert Völkl
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Zeitungsbericht vom 02.05.2008 im
Mit viel Musik von Fest zu Fest Selb/Schönwald/Hohenberg - Ausgelassen und traditionsbewusst haben die Menschen in der Region am Mittwochabend und am Donnerstag gefeiert. Das gute Wetter begünstigte dabei sowohl das Besenbrennen als auch die Aufstellung der Maibäume in den Städten und Ortschaften. Und auch die Polizei kann eine positive Bilanz ziehen: Es gab keine nennenswerten Zwischenfälle.
Die richtige Verbindung zwischen Maibaumaufstellen und dem Himmelfahrtsfest fand man in Längenau und Buchwald. Die Organisatoren der Längenauer Feuerwehr, des Turnvereins Längenau und des Schützenclubs "Einigkeit" Buchwald-Längenau hatten dazu den Selber Spielmanns- und Fanfarenzug engagiert: Schmissig, rhythmisch und mobil begleiteten die Musiker das Maibaumaufstellen und den Festzug von Längenau zu den Buchwaldschützen. An den Böllerschüssen der Vorderladertruppe war weithin zu hören, dass in Längenau wieder ein prächtiger Maibaum steht, den erneut die Firma Roger Reithel und Peter Benesch mit den Längenauer Feuerwehrkameraden professionell aufgestellt hatten. Bei den Buchwaldschützen wurde das Doppelfest Christi Himmelfahrt/1. Mai und die "konzertierte Aktion" Längenau / Buchwald dann gemeinsam kräftig gefeiert. hc/ago
Der Spielmanns- und Fanfarenzug verbindet das Maibaum-aufstellen in Längenau und das Himmelfahrtsfest in Buchwald Foto: Cordes
Zeitungsbericht vom 30.07.2008 im
Spielmannszug: Musikalisches Aushängeschild Selb – Der Selber Spielmanns- und Fanfarenzug erweist sich zunehmend als musikalisches Aushängeschild der Stadt Selb. Sind die Marschklänge bei etlichen Festzügen der Region kaum wegzudenken, so überzeugt man besonders durch Qualität. Folglich wurden nun auch die Organisatoren des Röthenbacher Blumenfestes auf die Selber Musiker aufmerksam. Der Spielmannszug wird heuer erstmals beim „Fest der 500 000 Dahlien“ mit von der Partie sein. Das Blumenfest zählt seit Jahren zu den größten Festen Frankens und ist weit über die Grenzen hinaus bekannt. Der bunte Korso von Festwagen, Marschgruppen und Blaskapellen findet großes Interesse und wird im Bayerischen Fernsehen am 31. August, ab 14 Uhr live übertragen. Und auch das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten. Denn dann wird man beim großem Trommel-Event „Münchberg haut auf die Pauke“ auftreten. Mehrere Musikzüge und Drumbands, die zum Teil aus weit entfernten Regionen der Republik anreisen, präsentieren sich über den gesamten Nachmittag bei Standkonzerten und einem großen Sternmarsch, ehe in den Abendstunden ein gemeinsames Trommeln aller Musiker auf dem Programm steht Die Selber Bevölkerung selbst kann sich beim Standkonzert zum Porzellinerfest am Samstag vom Repertoire des Musikvereins überzeugen. Die nächsten öffentlichen Auftritte des Selber Spielmanns- und Fanfarenzug sind: 2. August, 9.30 Uhr, Standkonzert beim Porzellinerfest in Selb; am 31. August, 14 Uhr, Festzug „Blumenfest“ in Röthenbach a.d.Pegnitz; 20. September ab 13 Uhr Trommel-Event Münchberg; 21. September, 10.30 Uhr, Standkonzert am Paul-Gerhardt-Haus in Selb.
von Michael Sporer
Zeitungsbericht vom 11.08.2008 im
Viele Selber verabschiedeten sich gestern von Pfarrer Roman Jobst, der nach 15-jähriger Tätigkeit in der Herz-Jesu-Gemeinde in den wohlverdienten Ruhestand tritt. Pfarrer Jobst ist seit 1993 in der katholischen Gemeinde tätig und war in all den Jahren ein engagierter und über die Stadtgrenzen hinaus bekannter und anerkannter Seelsorger. Gesten wurde er in einem würdigen Rahmen verabschiedet. Dies geschah zunächst mit einem Gottesdienst. Danach überraschte der Selber Spielmanns- und Fanfarenzug den Geistlichen mit einem Ständchen. Im Bild mit Pfarrer Jobst, Regionaldekan Johannes Schober und Pfarrer Robert Ploß.
Foto: Peter Wyrostek
Selber Spielmannszug verabschiedet sich mit einem Ständchen von Pfarrer Roman Jobst
Tobias Scholz (10 Jahre), 1.Vorsitzende Bettina Zebisch (30 Jahre), Schriftführer Michael Sporer (1 Jahr), vorne knieend: Hanna Völkl (1 Jahr), dahinter: Nico Höfer (5 Jahre), dahinter: Alexander Gebhardt (1 Jahr), Reiner Thiem (5 Jahre), Thomas Birkner (30 Jahre), vorne: Annemarie Ziems, Oliver und Diana Wenzel (Webmaster), Daniela Meißner (20 Jahre), hinten: Andreas Heinritz (20 Jahre), Frau Gebhardt (Einsatzhilfe), Hubert Sonntag (10 Jahre), Therese Ziems (Einsatzhilfe), Karl-Heinz Persigehl (20 Jahre), Susanne Höfer (Einsatzhilfe), verdeckt: Monika Völkl (Einsatzhilfe), 2. Vorsitzender Norbert Völkl und Oberbürgermeister Wolfgang Kreil (Ehrenmitglied)
Für ihre aktive Zeit und ihre Arbeit beim Spielmanns- und Fanfarenzug Selb wurden geehrt (v.l.):
Blumenfest der absolute Höhepunkt
von Michael Sporer
Spielmanns- und Fanfarenzug Selb | Positives Resümee zur Spielzeit und Ehrungen beim Kameradschaftsabend. Insgesamt haben die Musiker im vergangenen Jahr 18 große Einsätze absolviert und waren im Fernsehen.
Zeitungsbericht vom 19.11.2008 in der
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Selb - "Turbulent, aber zugleich auch hervorragend!" Mit diesen Worten eröffnete die Vorsitzende des Selber Spielmanns- und Fanfarenzuges, Bettina Zebisch, beim Kameradschaftsabend ihr Resümee der diesjährigen Spielsaison. 18 große Einsätze habe man in diesem Jahr absolviert. Neben dem Selber Wiesenfest sei allen voran die Teilnahme bei der 70. Auflage des Röthenbacher Blumenfestes eines der Highlights gewesen. "Bei großer Hitze sind wir zwei Stunden marschiert", erinnerte Zebisch und zollte dabei dem Basszug besonderen Respekt. Wie gut der Musikzug im Übrigen bei der großen Veranstaltung, die im Bayerischen Fernsehen live übertragen wurde, angekommen ist, zeigte sich nicht nur an dem ständigen Applaus der Zuschauer an den Straßenrändern. Bereits jetzt wurde von den Verantwortlichen des traditionellen Festes signalisiert, dass man auf die Selber Marschklänge auch im kommenden Sommer nicht verzichten wolle. Fotos vom Auftritt in Röthenbach und einen Videomitschnitt aus der Liveübertragung des Bayerischen Rundfunks findet ihr auf der Bilderseite 2008! Lob gab es dafür auch vom Selber Oberbürgermeister Wolfgang Kreil. "Ich freue mich, dass wir mit dem Spielmannszug solch ein musikalisches Aushängeschild haben, das nicht nur uns Selber immer wieder erfreut, sondern auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt ist", so das Stadtoberhaupt, zugleich Ehrenmitglied des Musikzuges. Neben den musikalischen Auftritten erwähnte Bettina Zebisch in ihren Ausführungen auch die groß geschriebene Geselligkeit. So fand bei den Musikern und deren Angehörigen beispielsweise die Frühjahrsfahrt zum Döbraberg großen Anklang. Weitere gemeinsame Unternehmungen plane man auch im kommenden Jahr. Trotz aller allgemeinen Nachwuchsprobleme konnte die Vorsitzende fünf neue Mitglieder in den Reihen des Vereins willkommen heißen, ehe sie schließlich Mitgliederehrungen vornahm. Die "Probezeit" überstanden und schon bestens integriert sind so Alexander Gebhardt, Norbert Völkl, Michael Sporer, Reiner Thiem und Sascha Schricker. Geehrt wurden für fünf Jahre Mitgliedschaft Annemarie Ziems und Nico Höfer. Die "Silberne Ehrennadel" für zehn Jahre Treue erhielten Hubert Sonntag und Tobias Scholz. Für ihr 20-jähriges Mitwirken mit der "Goldenen Ehrennadel" bedacht wurden Andreas Heinritz, Daniela Meißner und Karl-Heinz Persigehl. Thomas Birkner sowie die Vorsitzende Bettina Zebisch selbst wurden neben einer Ehrennadel zudem mit einem Zinnbecher für 30 Jahre im Verein ausgezeichnet. Neben den Ehrungen gab es zusätzlich Danksagungen und Geschenke an den Webmaster Oliver Wenzel, den "Versorgungstrupp", der die Musiker während des Fußmarsches in Röthenbach stets mit Getränken versorgt hat, und an Werner Gebhardt, der neue Regenjacken organisiert hat.