Der Einladung der Stadt Feuchtwangen und des dortigen Spielmannszuges, den in Selb bestens bekannten Markgräflichen Jägern Feuchtwangen, ist der Spielmanns- und Fanfarenzug Selb nur zu gerne gefolgt. Da die Feuchtwangener dem Selber Wiesenfest seit vielen Jahren die Treue halten, wollte man deren Heimat nach über zehn Jahren endlich einmal wieder mit einem Gegenbesuch beehren. So machte man sich schon früh um 6.30 Uhr auf den Weg nach Mittelfranken, wo man durch den Vorstand der Jäger Peter Stübe herzlich begrüßt wurde. In einer Seitenstraße des Marktplatzes wurde sich schließlich aufgestellt, um nach einem kurzen Marsch am Museumsplatz anzukommen. Dort hielten die Selber Musiker unter den Augen vieler Zuschauer ein halbstündiges Standkonzert ab, das mit großem Applaus honoriert wurde. In seinen Begrüßungsworten dankte Bürgermeister Patrick Ruh den Selber Spielleuten und lobte dabei die funktionierende Freundschaft der beiden Musikvereine. Eine besondere Freude konnte man der Ansprache von Werner Fürst anmerken, hatte doch der gebürtige Feuchtwangener und langjährige Wahlselber einst den Kontakt zwischen beiden Städten hergestellt. Beim Abmarsch vom Museumsplatz ließ es sich der Wirt eines dort ansässigen Gasthauses nicht nehmen, die Musiker zu einer Runde Freigetränken einzuladen! Nach dem gemeinsamen Mittagessen führte ein kurzer Fußweg zum Aufstellen für den großen Festzug, bei dem man hinter den einheimischen Markgräflichen Jägern als zweite Musikkapelle marschieren durfte. Pünktlich um 13.30 Uhr startete der Umzug durch die sehr schöne Altstadt Feuchtwangens, deren Straßen von wahren Menschenmassen gesäumt waren. Immer wieder wurden die Selber Musiker von tollem Beifall begleitet, ist doch vielen Leuten die Stadt Selb nicht unbekannt. Insgesamt 14 Musikkapellen, viele Vereine und Organisationen sowie zahlreiche, herrlich geschmückte Pferdegespanne kamen nach einer guten Stunde beim Festplatz „Mooswiese“ an. Dort verbrachte man noch ein paar gemütliche Stunden, ehe es am späten Nachmittag wieder zurück nach Selb ging. Im Bus wurde noch lange von den Eindrücken erzählt, die Reise nach Feuchtwangen war ein sehr gelungener Saisonabschluss für den Selber Spielmanns- und Fanfarenzug! Bericht: Gerhard Stöhr
Spielmanns- und Fanfarenzug Selb
Gelungener Saisonabschluss für Selber Spielmannszug in Feuchtwangen
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Der Selber Spielmanns- und Fanfarenzug feierte im Voit Saal in Längenau seinen traditionellen Kameradschaftsabend. Erster Vorsitzender Norbert Völkl konnte wieder zahlreiche Mitglieder, Nachwuchsmusiker, Ehemalige und Freunde begrüßen. Besonders hieß er Herrn Helmut Schörner vom Nordbayerischen Musikbund willkommen, der eigens angereist war, um verschiedene Ehrungen mit durchzuführen. In seiner sehr kurzweiligen Ansprache erinnerte Völkl noch einmal an die verschiedenen Veranstaltungen der absolvierten Saison, deren Höhepunkt zweifelsohne die Fahrt nach Feuchtwangen war, wo man vor großem Publikum einen gelungenen Auftritt hatte. Auch eine ganze Reihe an Ehrungen stand diesmal wieder auf dem Programm. Für jeweils einjährige Mitgliedschaft wurden Felix Arnoschi, Emily Kellner, Kim Eckhardt und Leoni Beilhack geehrt. Fünfjähriges Jubiläum feierten Heike Rummel, Silke Kreitmeier, Lukas und Lorenz Schrom, Stephan Drechsler, Luca Bauernfeind, Monika Bauernfeind, Laurin Korlek, Lea und Jessica Meissner, Sabine und Gerhard Stöhr sowie zweiter Vorstand Werner Gebhardt. Auf zehn Jahre Spielmannszug kann Tina Völkl zurückblicken, und als Höhepunkt wurde Monika Hoch für tolle 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Für diese Leistung erhielt sie eine Anstecknadel mit Diamant vom Musikverband, und die beiden Vorstände überreichten an alle Jubilare Urkunden und Blumensträuße für die Damen. Nach dem offiziellen Teil feierte man bei bester Stimmung, wusste doch Alleinunterhalter Thomas Rehwagen die ein oder andere aus den Reihen des Spielmannszuges aus der Reserve zu locken und ihn gesanglich zu begleiten. Auch mit verschiedenen Showeinlagen wurde der Abend sehr unterhaltsam gestaltet, und als Thomas Rehwagen schließlich seine Verstärkeranlage abstellte und nur noch mit der Gitarre aufspielte, wurde noch lange musiziert, gesungen und gelacht. Bericht: Gerhard Stöhr
Kameradschaftsabend des Spielmanns- und Fanfarenzuges 2015
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